An allen Orten im Landkreis Gifhorn schrillen am 19. Januar die Sirenen, auch Warn-App Nina gibt dann Alarm – und das hat einen guten Grund.

Kreis Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn führt am 19. Januar im gesamten Kreisgebiet einen flächendeckenden Probealarm zur Warnung der Bevölkerung durch. Hierfür löst die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle um 12 Uhr bei allen Sirenen einen einminütigen auf- und abschwellenden Warnton aus und versendet eine Meldung an die Warn-App „NINA“ sowie an die lokalen Radiosender.

Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der Warnsysteme und andererseits dazu, die Bevölkerung zu informieren, wie man sich bei einem Notfall verhalten sollte. Anlässe hierfür könnten zum Beispiel die Ausbreitung von Rauchgasen infolge eines Großbrandes, eine Extremwetterlage, ein Hochwasser, ein Unfall im Gefahrgutbereich, ein terroristischer Angriff oder der Eintritt des Verteidigungsfalles sein.

 

So sollten sich Bürger im Ernstfall verhalten

Die wichtigsten Verhaltensgrundsätze für die Bevölkerung sind in einem solchen Fall: geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen, lokale Radiosender einschalten, auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten, die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen.

Alle weiteren Informationen erhält die Bevölkerung anlassbezogen über die App NINA sowie über die lokalen Radiosender.

Der kreisweite Probealarm wird jeweils am dritten Samstag im Januar und Juni durchgeführt.

Von unserer Redaktion

Goslar. Ein Streit zwischen getrennt lebenden afghanischen Eheleuten ist am frühen Dienstagmorgen in Goslar eskaliert.

Wie die Polizei berichtet, kam es gegen 1.15 Uhr am Markt/Ecke Fleischscharren zu einem Streitgespräch, in dessen Verlauf der 27-jährige Mann seine 20-jährige Frau mit einem Messer angriff. Die Frau wurde im Bereich der rechten Wange sowie des Rückens verletzt.

Außerdem attackierte der Mann die Begleitung seiner Frau, bei der es sich laut Mitteilung ebenfalls um ein gebürtig aus Afghanistan stammendes Pärchen handelt.

Der 27-jährige Tatverdächtige flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Die direkt eingeleitete Fahndung führte bislang nicht zur Festnahme. Die verletzte 20-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

 

Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen für die Tat. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0 53 21/33 90 entgegen.

 dpa

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